Crazy vom K

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She's always dancing

frankowic:

Es ist der 26. Juli als die Dresdner zu den Filmnächten am Elbufer pilgern - Neil Young ist in der Stadt. Der “Godfather of Grunge” ist hier um sein ausgefallenes Konzert von 2013 nachzuholen. Sämtliche Karten sind schnell ausverkauft, weshalb sich viele Ticketlose spontan entschließen so dicht…

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UND AUCH DIE SCHÖNSTE BLUME ZERFÄLLT ZU STAUB

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    Einen Schwarzen Tee mit Zitrone, dass war das Letzte das sie wollte. Einen Schwarzen Tee mit Zitrone? Jahre lang sah ich sie keine andere Teesorte trinken als Fenchel-Anis-Kümmel. Die Kanne immer im selben Verhältnis zubereitet; zwei Beutel Fenchel Tee und einen Beutel Pfefferminze. „Fenchel der beruhigt, ist gut für den Bauch und die Pfefferminze die bringt Abwechslung“ pflegte sie mir zu sagen.

    Ein Jahr ist es her, dass sie mich mit ihren grauen Augen anschaute, liebevoll, nie zornig. Die Letzten Tage schweifte ihr Blick jedoch in das Leere. Sah sie die Vorboten, oder waren es Halluzinationen? Halluzinationen vom Morphium, jeden Tag etwas mehr, jeden Tag eine schlimmere Reaktion, Übelkeit, Hitze, Kälte, Schwindel. Noch 5 Tage vorher war sie klar im Kopf wusste über ihr Leben zu erzählen.

     Wir hatten eine Schifffahrt auf der Elbe gemacht, es war Pfingsten. Ja eine Elbschifffahrt dass hatte sie auch getan, als sie noch konnte, bis nach Tschechien und es war wunderschön. Gerne hörte ich ihr beim erzählen zu, viel hatte sie erlebt. Ein freches Mädchen sei sie gewesen, auf Bäume geklettert und sich mit den Jungs geprügelt. Mehrere Schiefertafeln gingen zu Bruch in der Schulzeit. „Wir hatten noch die alten Schulbänke, und schrieben mit Tinte, der, bei der man den Füller noch eintauchen musste. Jede Bank hatte ein Tintenfass, und ich lange Zöpfe. Erst waren wir in getrennten Schulen aber ab der 5. gingen wir zusammen mit den Jungs in eine Schule, und der hinter mir war ein ganz frecher. Der nahm meine Zöpfe und tauchte die Enden in das Tintenfass. Und ich, ich nahm die Schiefertafel und schlug sie ihm aufen Kopf. Und im Winter, als es geschneit hatte, da nahmen wir die Schiefertafeln und führen auf ihnen die Hügel runter.“ Wie Märchen aus einer längst vergangenen Zeit wirkten ihre Geschichten.

     Zum ersten Mal 2008 gestorben, zurückgeholt und seit dem die Hälfte ihrer Persönlichkeit gewesen. „Warum habt ihr mich nicht schlafen lassen?“ Ein Vorwurf der beim ersten Mal jedem einen kalten Schauer über den Rücken laufen ließ, doch irgendwann hatte man sich an ihn gewöhnt, je öfter sie starb und dann doch wieder lebte. Schön sei es gewesen, jedes Mal, eine schöne Wiese, hell, alles friedlich, kein Schmerz, kein Lärm und dann wieder die erdrückende Welt, mit den Schmerzen

    Und dann, dann erlosch ihr Licht doch, unter Qualen. Vor einem Jahr. Es schmerzte, tat weh, und zieht noch heute tief drinnen, doch wäre es egoistisch sich zu wünschen sie wäre immer noch hier. Ein langes Leben hatte sie gelebt, drei Kinder, viele Enkel, Urenkel. Die einen kümmerten sich um sie und die anderen kümmerten sie nicht. Wenn man nichts mit ihr zutun haben wollte, na dann lies man es. Stolz hatte sie, wer ihr nicht entgegen kam, der hatte auch nichts von ihr zu erhoffen.

     Ich denke an sie, täglich. Mein Vorbild, der Mensch mit dem ich im Grunde die meiste Zeit meines Lebens verbrachte, viel von ihr lernte und sicherlich auch einige Eigenheiten erbte.

Im ewigen Gedenken an meine Oma, Marie Gisela Wolf, geb. Hieronymus. Geboren am 17. Januar 1925 in Meiningen, gestorben am 23. Mai 2013 in ihrem Geburtsort.  

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The funniest moment of the day: I’am listening to Watain’s Casus Luciferi and suddenly I hear the door bell ring.

Guess you came to save me from all evil: The Jehova’s Witnesses. 

I laughed and hung up. 

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My writing assignment for the creative writing course

A kitschy love poem

by Crazy vom K

In the eye of the rose upon a unicorn’s crown

You are my king, the only one.

For you I wear my favourite gown,

The one I wear when I wear none.

Hundred years I’ll sleep for you,

Dream dreams of dreams, the dreams of you,

Awaiting the day when love comes true.

Search the woods till you find bread crumps that lead you the way,

the way to my heart, the way to stay.

Kill the witch if you must,

for I am the only one you can trust.

In the dark woods you might get weary,

The noises of enchanted souls, now swans and deer, seem eerie.

But be assured I hold you dear, my love for you, nothing to fear.

The wolves keep lusting for your flesh, just don’t look back.

The thorns of the roses that grow beneath my tower,

Pray to the gods for might and power.

And once you found me sleeping in my gown,

Forget the darkness and stop the frown.

For in the eye of the rose upon a unicorn’s crown

You are my king, the only one.

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